Gesundheitsförderung und Prävention

Definition

Unter Gesundheitsförderung und Prävention versteht man vorbeugende Maßnahmen, die zum Ziel haben, Krankheiten oder die Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu vermeiden. Prävention soll also Krankheiten verhindern, während eine Therapie im Rahmen einer Heilbehandlung erst einsetzt, wenn ein gesundheitlicher Schaden eingetreten ist.

Krankheiten entstehen aber nicht von heute auf morgen, sondern brauchen z. B. bei der Krebsentstehung durchaus 10, 20 oder gar 30 Jahre. Das bedeutet aber auch, trotz dass man sich vielleicht die ganzen Jahre gut und gesund gefühlt hat, dass die ganze Zeit irgendetwas schief gelaufen ist. Z. B. durch einen ungünstigen Lebensstil, Mangel an Bewegung, Mangel an Vitalstoffen, Stress, Fehl- und Überernährung, individuelle und genetisch bedingte Risikofaktoren, Umweltbelastung oder Genussmittel- und Arzneimittelmissbrauch. Unser Körper kann die oben genannten Faktoren lange Zeit kompensieren, darum merkt man meist auch nichts. Irgendwann schafft der Körper es nicht mehr und es kann zu ersten gesundheitlichen Problemen kommen. Hier wollen Präventologen positiv einwirken, damit die Menschen mehr Eigenverantwortung für ihren Körper übernehmen und in ihren Körper reinhorchen was er einem sagt.

Warum ist Vorsorge so wichtig?

Wenn unser Gesundheitssystem so bleiben soll wie es gerade läuft, führt kein Weg an einer Gesundheitsförderung und Prävention vorbei, sonst ist es in absehbarer Zeit nicht mehr finanzierbar. Dies hat auch unsere Regierung erkannt. Denn diese wird 2014 ein Präventionsgesetz verabschieden, welches die Gesundheitsförderung und Prävention in Kitas, Schulen und Unternehmen stärkt.

Warum ist das notwendig? Die Schulmedizin arbeitet daran, todbringende Krankheiten in chronische Krankheiten umzuwandeln. Das ist gut für die entsprechenden Patienten, denn jeder soll hierdurch ein so langes Leben haben, wie möglich. Das heißt aber auch, dass jahrelange bzw. lebenslange Therapien notwendig sind…

Ein Onkologie Patient benötigt pro Jahr ungefähr 100.000€ - 200.000€ für die entsprechenden Therapien, bei Aids können es 50.000€ - 100.000€ sein. Allerdings ist unser Gesundheitssystem auf viel weniger Therapiekosten ausgelegt, als es z. Zt. ist.

Beim Krebs geht man leider nur mit minimalen schritten in der Heilbarkeit voran, 15% der Patienten sagt man, das sie heilbar sind,die anderen 85% werden solange gemanagt wie es halt geht.

Die Prävention ist wichtig: Denn bei Studien wurde festgestellt, dass ca. 70% aller Krebsarten vorbeugbar wären. Die Aufgabe der Gesundheitsförderung und Prävention ist die Gesundheit zu erhalten, denn das ist einfacher als Krankheiten zu heilen. Und dies soll nicht zuletzt auch unser Gesundheitssystem finanziell entlasten.

Präventologinnen und Präventologen sind die Spezialisten, die sich mit der Wissenschaft der Gesundheitsvorsorge beschäftigen. Ihre Aufgaben sind vor allem die Gesunderhaltung bzw. Vorbeugung von Krankheiten. An Krankheiten sind meistens fehlerhafte Ernährung, psychische Belastungen oder auch falsche bzw. zu wenige Bewegung schuld.

Die präventologischen Tätigkeiten von qualifizierten Präventologinnen und Präventologen sind eine Grundlage für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen. Sie stellen die dafür notwendigen Präventionsversorgungen und Dienstleistungen sicher.

Der Beruf des Präventologen und die Mitgliedschaft im Berufsverband der Präventologen e.V. gelten als Garanten für eine kompetente, wissenschaftlich fundierte und wirksame Gesundheitsförderung und Prävention im Interesse der Gesundheit des einzelnen Menschen und der gesamten Bevölkerung.

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